Erfahrungsbericht eines Unternehmen-Gründers
Die Idee vom 14.07.2005
fastconsulting | 05. Oktober 07 | Topic 'Bericht'
Vor kurzem hatte ich eine sehr interessante Diskussion mit einem Freund darüber, was wirklicher ist: Der Tisch, an dem wir saßen, oder eine Idee.
Das schöne an einer Idee ist, dass sie keinerlei Beschränkungen unterliegt. Weder räumlich, zeitlich, noch sachlich.
Damit wird sie allerdings auch sehr schwer greifbar. Ich weiß schon recht lange, dass cih mich selbständig machen möchte.
Aber wie?
Was mir fehlte, war die zündende Idee. Die Wirklichkeit, die im Kopf entsteht und auf der ich meine Zukunft aufbauen wollte.
Im Prinzip vertraue ich darauf, dass alles zu seiner Zeit kommt. Und so habe ich fleißig an meiner Diplomarbeit geschrieben (na ja, SO fleißig auch wieder nicht) und darauf gewartet, dass sich neue Perspektiven auftun, während alle um mich herum bereits fleißig mit ihrer Zukunftsplanung beschäftigt gewesen sind.
Auf die Frage, was ich denn vorhabe, konnte ich nur mit Achselzucken oder der wagen Äußerung reagieren, ich würde mich gerne selbständig machen.
Aber ohne auch nur ansatzweise einen Plan zu haben, wirkt eine derartige Äußerung schnell wie Träumerei.
Ja, und dann kam die Idee, der Plan irgendwie ganz schnell. Und zwar ziemlich genau in dem Moment, wo das Diplom definitiv bestanden und somit auch überstanden gewesen ist. Zufall?

Für mich folgere ich daraus, dass die Idee nie das Problem gewesen ist. Den Entschluss, selbständig zu werden, hatte ich schon lange gefasst. Was jedoch noch fehlte, war die Bereitschaft hierfür.
In dem Moment, wo mich nichts mehr hinderte und ich spürte, dass der Moment zum Handeln gekommen war, hatte ich plötzlich mehr Ideen als ich realisieren konnte.

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